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94 Einsätze waren im Jahr 2010 zu bewältigen
Es waren 64 Technische Hilfeleistungen, 11 Brandeinsätze, 7 Sicherheitswachen und 12 Fehlalarme zu verzeichnen.
Der Januar begann für die Feuerwehr Langquaid sehr arbeitsreich und man hatte in den ersten Tagen des neues Jahres bereits 5 Einsätze. Darunter waren 2 Brände und 3 Verkehrsunfälle.
Im März musste mithilfe der Drehleiter ein verletzter Arbeiter, selbst aktives Mitglied der Wehr, aus einer Höhe von ca. 25 Metern geborgen werden.
3 PKW Brände und 10 Verkehrsunfälle erforderten auf der A93 ein eingreifen der Feuerwehr. Der schwerste Einsatz des Jahres ereignete sich im Juli auf der A93 zwischen den Anschlussstellen Hausen und Abensberg in Fahrtrichtung München. Ein Sattelzug raste in ein Stauende. Die beiden direkt vor ihm befindlichen Fahrzeuge schob er dadurch von der Fahrbahn. Sie kamen in einem Waldstück zum Liegen. Ein drittes, rotes Fahrzeug wurde von der Wucht des Aufpralls unter einen weiteren Lkw gedrückt und dabei vollständig zerstört. Die Insassen kamen dabei ums Leben. Selbst mehrere Stunden nach dem Unglück war immer noch nicht klar, wie viele Personen sich darin befanden. Die zwei Insassen waren auf der Stelle tot, sieben wurden leicht verletzt. Nur zwei Wochen später ereignete sich zischen Birnbach und Semerskirchen ein schwerer Verkehrsunfall bei dem ein 23jähriger Langquaider tödlich verunglückte.
11 Brände mussten gelöscht werden. Die zwei größten Brände ereigneten sich in Sandsbach und in Herrnwahlthann. In Sandsbach geriet im Januar ein Holz- und Geräteschuppen in Brand. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren aus Sandsbach, Herrngiersdorf, Langquaid und Rohr konnte schlimmeres verhindert werden, da der Schuppen an eine Garage angebaut war und sich in der Mitte von zwei Wohnhäusern befand. Im November fiel ein Wohnhaus den Flammen zum Opfer. Als die Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, hatte sich der Küchenbrand bereits zu einem Wohnhausbrand entwickelt. Mehrere umliegende Feuerwehren bekämpften den Brand. Im Oktober ereignete sich der wohl kurioseste Einsatz des Jahres als ein kleiner Hund mit dem Kopf im Gartenzaun stecken blieb. Die Feuerwehr befreite den Hund mit dem Rettungsspreizer indem man dem Metallzaun auseinanderdrückte. Der Einsatzreichste Monat war der Dezember. Viele Bäume brachen aufgrund der starken Schneelast zusammen und mussten beseitigt werden. Der Kindergarten St. Jakob und die Fa. Hetronic benötigten die Hilfe der Feuerwehr um die Dächer von der Schneelast zu befreien. 4 Verkehrsunfälle ereigneten sich ebenfalls im Dezember, darunter 2 Unfälle mit jeweils allein beteiligten LKW`s auf der Autobahn.
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