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43 - Fehlalarm - Brandmeldeanlage Obermünsterer Passage
Mittwoch, 28. Juli 2010, 15:00 Uhr
42 - Schwerer Verkehrsunfall auf der A93
Montag, 26. Juli 2010, 09:04 Uhr
41 - Fehlalarm - Brandmeldeanlage Seniorenheim Rohr
Mittwoch, 21. Juli 2010, 14:30 Uhr
40 - Insekteneinsatz
Mittwoch, 14. Juli 2010, 21:00 Uhr
39 - Ölspur
Montag, 12. Juli 2010, 15:15 Uhr

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Verkehrsunfall A93 Drucken E-Mail
Montag, 26. Juli 2010

Verkehrsunfall auf der A93 fordert 2 Todesopfer

 Verkehrsunfall A93Am Montag gegen 9 Uhr ereignete sich ein schrecklicher Verkehrsunfall auf der Autobahn. Zwischen den Anschlussstellen Hausen und Abensberg der A 93 in Fahrtrichtung München raste ein Lkw in ein Stauende. Die Fahrzeugkolonne hatte sich wegen Bauarbeiten an der Fahrbahn gebildet. Zwei Menschen starben, sieben wurden leicht verletzt. Über hundert Einsatzkräfte mussten zur Unglücksstelle gerufen werden. Die Strecke Richtung Landeshauptstadt war sechs Stunden gesperrt.

Video Mittelbayerische

Nach Angaben vom Pressesprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern Alexander Schraml konnte die Polizei folgenden Unfallhergang ermitteln: Ein Lkw fuhr in das Stauende.Verkehrsunfall A93 Die beiden direkt vor ihm befindlichen Fahrzeuge schob er dadurch von der Fahrbahn. Sie kamen in einem Waldstück zum Liegen. Ein drittes, rotes Fahrzeug wurde von der Wucht des Aufpralls unter einen weiteren Lkw gedrückt und dabei vollständig zerstört. Video Münchner Merkur

Die Insassen kamen dabei ums Leben. Selbst mehrere Stunden nach dem Unglück war immer noch nicht klar, wie viele Personen sich darin befanden. Zu sehr war das Fahrzeug deformiert. Zur Mittagsstunde stand lediglich fest, dass es mindestens zwei Menschen waren, die zu Tode kamen. Um den Grund herauszufinden, warum der Unfallverursacher sein Fahrzeug am Stauende anhielt, war laut Polizei ein Gutachter vor Ort.

Weitere sechs Menschen – darunter auch der Fahrer des Unglückswagens – wurden mit leichten Verletzungen und Schock in umliegende Krankenhäuser gebracht.

...zum Einsatzbericht

 
Floriansfest mit Fahrzeugweihe Drucken E-Mail
Sonntag, 13. Juni 2010

Die Kameraden der Feuerwehr Langquaid haben in außergewöhnlicher Eigenleistung über 2000 Arbeitsstunden in den Aus- und Umbau drei neuer Fahrzeuge investiert und dazu noch 13000 Euro aus der Vereinskasse beigesteuert. Für Bürgermeister Herbert Blaschek keine Selbstverständlichkeit, sondern gelebter Bürgersinn, auf den man stolz sein könne wie er am Sonntag, 13. Juni 2010, im Rahmen des festlich gestalteten Floriansfestes mit Fahrzeugweihe hervorhob.

Floriansfest mit FahrzeugweiheEingeleitet wurde die Festivität mit einem Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder. Anschließend versammelten sich Ehrengäste und die Ortsteil-Feuerwehren des Marktes vor dem Rathaus zum Festakt, den Kommandant Franz Doblinger eröffnete. Als eine besondere Ehre und Freude bezeichnete er es, "dass sich die Bayern Oil Neustadt unserer Fahrzeugweihe anschließt und ihr TLF 48 bei uns weihen lässt". Der Kommandant nutzte die Gelegenheit zu umfassenden Dankesworten - vor allem an den Marktgemeinderat für das stets offen Ohr bei Beschaffungen - und sprach die Hoffnung aus, dass der Zusammenhalt der Wehrmänner auch weiterhin so bleibe wie bisher, denn nur gemeinsam könne man die an die Feuerwehren gestellten Aufgaben meistern.

Floriansfest mit FahrzeugweiheBürgermeister Herbert Blascheck hob hervor, dass es der Wille und die Überzeugung der Feuerwehrleute sei, etwas Wichtiges, Bedeutendes und Außergewöhnliches leisten zu wollen. Dies mache sie zu Vorbildern für viele Menschen. Gerade in der Zeit des schleichendes Verlustes an Solidarität seien für ihn die Feuerwehren ein Beweis dafür, dass es auch anders gehe und dass es noch gelebte Werte und Ideale wie den Dienst am Nächsten oder den Schutz von Hab und Gut des anderen gebe. " Unsere Feuerwehren leisten Herausragendes in unserem Gemeinwesen und für unser Gemeinwesen, tagtäglich, 365 Tage im Jahr und 24 Stunden jeden Tag" lobte das Gemeindeoberhaupt.

Wenn man nun drei neue Einsatzfahrzeuge - Drehleiter, Mehrzweckfahrzeug und Tanklöschfahrzeug - mit Gottes Segen offiziell in den Dienst stelle, dann sei dies weit mehr als die Verbesserung der technischen Ausrüstung. Dies sei auch ein Zeichen des Bürgersinns der Feuerwehrleute, denn diese hätten in Eigenleistung über 2000 Stunden freiwillig in den Aus- und Umbau dieser drei Fahrzeuge gesteckt und darüber hinaus dafür auch 13.000 Euro aus der Vereinskasse beigesteuert. "Für diesen Weg, den wir in Langquaid nicht zum ersten Mal gegangen sind, danke ich den Kameraden unserer Wehr sehr herzlich", so Blaschek. Auf dieses außergewöhnlich und nicht selbstverständliche Engagement dürfe man zu Recht stolz sein.

Floriansfest mit FahrzeugweiheBevor die Geistlichen beider Konfessionen die drei neuen Fahrzeuge segneten, sprach Kreisbrandinspektor Helmut Dötzel noch an, dass die Stützpunktfeuerwehr Langquaid zu den am besten ausgestatten Wehren des Landkreises zähle.

"Fahrzeuge kann man in Hülle und Fülle kaufen, aber eine Mannschaft kann man nicht kaufen, die muss man motivieren und um sich sammeln", lobte er den Zusammenhalt der Wehrmänner. "Macht weiter so, dann geht es auch stetig weiter mit der Feuerwehr Langquaid", gab er seinen Kameraden mit auf den Weg.

 

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